Tarodunum Rundweg Kirchzarten
- Tarodunum
- Die Befestigung
- Der Heidengraben
- Die Siedlung Tarodunum
Sie suchen noch eine Unterkunft ? Hier finden Sie bestimmt die richtige Unterkunft als Ausgangspunkt für Ihre Wanderungen im Schwarzwald.
Unterkunft suchen
Die Siedlung Tarodunum
Innerhalb der Befestigung konnten trotz intensiver Suche keine Reste der hier zu fordernden großen Siedlung gefunden werden, zu deren Schutz diese mächtige Befestigungsanlage gebaut wurde. Erst 1987 konnte die zugehörige Siedlung 1 km westlich außerhalb der Befestigung südwestlich von Zarten entdeckt werden (Gewann Rotacker).
Durch oberflächig aufgesammelte Keramikscheiben, Bruchstücke importierter römischer Weinamphoren, zahlreiche keltische Münzen und weitere keltische Fundstücke lässt sich hier das 16 Hektar große Areal einer spätkeltischen Großsiedlung nachweisen, die etwa von 150 v. Chr. Geb. bis 80 v. Chr. Geb. bestanden hat. Dem Fundmaterial nach muss es sich um eine bedeutende Siedlung gehandelt haben, die von Handel und Handwerk geprägt war. So lässt sich nachweisen, dass keltische Goldmünzen in dieser Siedlung geprägt wurden. Als wirtschaftlicher Hintergrund dieser Siedlung ist durchaus an die Nutzung der Erzreviere am Schauinsland zu denken.
Wenig östlich der Westspitze konnten Reste eines römischen Gebäudes nachgewiesen werden. Der Zusammenfluss der beiden Quellbäche der Dreisam, Wagensteinbach und Höllbach (Rotbach) , führte bis in das 16. Jahrhundert n. Chr. den Namen "Koblitz", was eindeutig auf das lateinische Confluentes = Zusammenfließende zurückzuführen ist, das uns auch in dem Namen Koblenz begegnet. Vielleicht hat sich hier der Name der römischen Ansiedlung überliefert, in der wir möglicherweise eine Straßenstation an der den Schwarzwald querenden Straße sehen dürfte.

Blick von Osten über das Zartener-Becken
Durch oberflächig aufgesammelte Keramikscheiben, Bruchstücke importierter römischer Weinamphoren, zahlreiche keltische Münzen und weitere keltische Fundstücke lässt sich hier das 16 Hektar große Areal einer spätkeltischen Großsiedlung nachweisen, die etwa von 150 v. Chr. Geb. bis 80 v. Chr. Geb. bestanden hat. Dem Fundmaterial nach muss es sich um eine bedeutende Siedlung gehandelt haben, die von Handel und Handwerk geprägt war. So lässt sich nachweisen, dass keltische Goldmünzen in dieser Siedlung geprägt wurden. Als wirtschaftlicher Hintergrund dieser Siedlung ist durchaus an die Nutzung der Erzreviere am Schauinsland zu denken.
Wenig östlich der Westspitze konnten Reste eines römischen Gebäudes nachgewiesen werden. Der Zusammenfluss der beiden Quellbäche der Dreisam, Wagensteinbach und Höllbach (Rotbach) , führte bis in das 16. Jahrhundert n. Chr. den Namen "Koblitz", was eindeutig auf das lateinische Confluentes = Zusammenfließende zurückzuführen ist, das uns auch in dem Namen Koblenz begegnet. Vielleicht hat sich hier der Name der römischen Ansiedlung überliefert, in der wir möglicherweise eine Straßenstation an der den Schwarzwald querenden Straße sehen dürfte.

Blick von Osten über das Zartener-Becken
- Befestigungsanlage
- unbefestigte, eigentliche Siedlung
TOURIST-INFORMATION DREISAMTAL ::: HAUPTSTRAßE 24 ::: 79199 KIRCHZARTEN :::
Tel.: +49(0)7661 / 90 79 80 ::: Fax: +49(0)7661 / 90 79 89 ::: Ferien-Hotline: +49(0)160 / 92 54 42 36 :::
Tel.: +49(0)7661 / 90 79 80 ::: Fax: +49(0)7661 / 90 79 89 ::: Ferien-Hotline: +49(0)160 / 92 54 42 36 :::
