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Die Kienzlerschmiede in Kirchzarten

KienzlerschmiedeDie "Kienzlerschmiede", eine alte Hammerschmiede aus dem 19. Jahrhundert, blieb viele Jahre verschlossen. Lediglich ein kleines Fenster ermöglichte den Einblick, der durch einen außen angebrachten Lichtschalter erleichtert wurde. Nun kann die historische Schmiede wieder besichtigt werden.

Eine Tafel an der Hauswand erzählt ein wenig von der Geschichte der Schmiede. Als die Familie Kienzler 1961 den Schmiedebetrieb aufgab, erwarb die Gemeinde Kirchzarten das Gebäude. In den Jahren 1961 bis 1965 erfolgte mit Hilfe des Denkmalamtes eine gründliche Sanierung. Zwischen 1978 und 1979 konnten dann auch das große Wasserrad, das Wasserwehr und das Hammerwerk erneuert werden. Bis 1963 nutzten die Bauern des Dreisamtals den Dienst der Schmiede. Der Schurz des letzten Schmiedes, Theodor Kienzler, hängt noch im Innern.

Die Arbeitszeit des Schmiedes war vom Wasserdruck und Wasserfluss des Osterbaches abhängig, denn alle Maschinen wurden von den Wasserrädern angetrieben.

In den Sommermonaten ab Pfingstmontag finden regelmäßige Führungen durch die Kienzlerschmiede statt, die die Technik der Schmiede und das arbeitsreiche Leben des Schmieds lebendig werden lassen.

Termine für Mühlenführungen 2018:

Mühlentag (Pfingsmontag, 21.05.): 14:00 - 17:00 Uhr

Freitagstermine:
06.07., 20.07., 03.08., 17.08. und 31.08., jeweils von 14:30 - 17:00 Uhr mit kleiner Bewirtung


Kienzlerschmiede
Am Bach 4
79199 Kirchzarten

Anfahrt

Die Kienzlerschmiede befindet sich der Ortsmitte von Kirchzarten, am Osterbach in der Dietenbacher Straße.
Der Fußweg ab Bahnhof Kirchzarten beträgt ca. 15 Minuten