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Kapellen in Oberried

Maria Königin in Oberried - St. Wilhelm

Kapelle Maria Königin in Oberried - St. WilhelmDie Kapelle in St. Wilhelm steht auf geschichtlich interessantem Boden. Bereits 1236 zogen Zisterzienserinnen aus Günterstal in das abgeschiedene Tal, das sie allerdings bereits nach sechs Jahren wieder verließen. Im 13. Jahrhundert breiteten sich die Wilhelmiten in Europa aus. Sie erhielten 1252 die Erlaubnis, das kleine Kloster übernehmen zu dürfen. Aber auch sie verließen St. Wilhelm bereits wieder nach zehn Jahren und bauten ein Kloster in Freiburg. Einer der Patres aus Freiburg wollte jedoch lieber in der Abgeschiedenheit eines einsamen Tales leben und zog daher im Jahre 1266 in das verlassene Kloster. Bis zur Auflösung der Klöster in Baden im Jahr 1803 dauerte diese klösterliche Geschichte der heutigen Kapelle Maria Königin.

1966 erfolgte die Weihe der neuen Kapelle "Maria Königin", die nicht nur ein Ort der Andacht und des Gebets ist, sondern auch mit ihrer interessanten Formgebung das Gesicht des Tales bereichert und einen echten Blickfang darstellt.

Kapelle Maria Königin
79254 Oberried-St. Wilhelm

St. Josefs Kapelle in Oberried-Hofsgrund

Josefs-Kapelle Oberried-HofsgrundDer Bauführer der St. Josefs-Kapelle war Linus Asal aus Todtnau. Den ursprünglich gotischen Altar lieferte die Firma Simmler aus Offenburg, dieser Altar wurde Ende der 60er Jahre durch den von Marie Lang gestifteten und vom Schlesier Hans Franke gemalten heutigen Altar ersetzt . Die Kapelle wurde 1894 eingeweiht und sollte Geistlichen wie auch Gästen des Hotels Halde am Schauinsland Gelegenheit geben, wöchentlich die Heilige Messe zu feiern.

Josefs-Kapelle
Halde 2
79254 Oberried-Hofsgrund

Apolloniakapelle (Zahnwehkapelle) am Rappeneck

Appoloniakapelle am RappeneckWohin pilgern bei Zahnschmerzen? Eine Alternative zum Zahnarzt ist die Zahnwehkapelle bei Oberried. Hoch oben auf dem Berg thront sie, diese kleine Hofkapelle, geweiht ist sie der heiligen Apollonia - Patronin der Zahnärzte und Fürsprecherin in Zahnschmerzen.
Sie gehört zum Rappeneckhof, der wohl aus einer früheren Bergviehhütte entstanden ist. Im Frühjahr wurde stets viel Vieh auf die Weide getrieben und die Entstehung dieser Kapelle rührt daher. So soll dem damaligen Herder, in den Jahren vor 1750, das Vieh während eines Gewitters abhanden gekommen sein. Nach tagelangem, vergeblichem Suchen gelobte der Herder eine Kapelle zu bauen an jener Stelle, an der er das Vieh finden würde. Und so steht an jener Stelle, an der er seine verlorene Herde wiederfand, mitten in der saftigen Bergwiese auf 1000 Metern Höhe die Kapelle.
Noch heute erzählen die Menschen aus dem Dreisamtal gerne und schmunzelnd Geschichten über die Kapelle. Wie man früher bei Zahnweh den steilen Aufstieg, Rosenkranz betend, unter die Füße genommen hat. "Gang nuff zur Zahnwehkapelle", hieß das Medikament, das verabreicht wurde, wenn Kinder über Zahnweh klagten. Eine Tradition hielt sich bis zu Beginn des Zweiten Weltkriegs: Der Zahnwehleidende opferte in der Kapelle durch das Holzgitter hindurch zu Ehren der heiligen Apollonia einen Löffel - in der Hoffnung, von den Schmerzen befreit zu werden. Mindestens 20 bis 30 Löffel sollen früher beim Altar neben der Heiligenfigur gelegen haben.

Apolloniakapelle am Rappeneck
nahe der Rappenecker Hütte
Rappeneck 1
79254 Oberried