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Der Lebensweg am Giersberg

Eine Impulsstation auf dem LebenswegJeder hat sich in seinem Leben wohl schon gefragt, wo er "Halt finden" kann, wie es ist, "mit Wunden zu leben", wie schwer es fällt, "Standpunkte einzunehmen" oder "seinen Weg zu wählen". Der „Lebensweg“ bietet die Gelegenheit, diesen und anderen Fragen nachzugehen.

Auf dem vom ehemaligen Kirchzartener Pfarrer Franz Kern vor Jahrzehnten angelegten Pilgerpfad ist jetzt, mit Start am Bienenhäuschen bei der Bickenreute, der "Lebensweg" mit sieben Impulsstationen entstanden.
Durchgehendes Motiv auf allen Stelen ist das Labyrinth aus der französischen Kathedrale in Chartres, das – aus dem späten Mittelalter stammend – den Weg des Lebens symbolisieren will.
Labyrinthe sind keine Irrgärten. Sie haben einen einzigen, verschlungenen Weg, der auf möglichst langer Strecke vom Startpunkt zum Ziel führt – so wie das Leben jedes einzelnen Menschen.
Und über seinen "Lebensweg" kann der Spaziergänger am Giersberg nachdenken. Die Stelen wollen ihm dazu Impulse geben.

Auf je zwei der vier Seiten sind Worte zu lesen – ein Verb und ein Substantiv. Gleich, aus welcher Richtung der Wanderer auf die Stele trifft, beide Worte ergeben so oder so gelesen ihren Sinn. Die erste Stele - "wagen" und "Anfänge - lässt in ihrer Interpretation und Deutung für das eigene Leben freien Lauf. Und so geht es mit den anderen Stationen weiter: "Halt finden", "mit Wunden leben", "Ausschau halten", "Standpunkte einnehmen", "seinen Weg wählen" und "Religion entdecken".
Die Umgebung der Stelen, die landschaftlichen Gegebenheiten, der Waldrand oder die Wege bieten Hilfen bei der Deutung, die Aussagen werden von der Natur untermalt.