Zwei Trio-Sonaten für zwei Oboen, obligates Fagott und Basso continuo von Jan Dismas Zelenka stehen zwei Sonaten für Violine und obligates Klavier von Johann Sebastian Bach gegenüber.
Völlig zu Unrecht steht der zeitgleich in Dresden wirkende Komponist Jan Dismas Zelenka im Schatten des großen Thomaskantors Johann Sebastian Bach. Von ihm sind sechs hoch virtuose Sonaten ZWV 181 für zwei Oboen, zwei Fagotte, Kontrabass und Cembalo überliefert und stecken voller Kostbarkeiten, Überraschungen, aber auch Freude an intellektueller Durchgestaltung vom Feinsten.
Aus diesen werden zwei zur Aufführung kommen: Die Sonaten Nr. 5 in F-Dur und Nr. 6 in c-moll. Dazwischen werden zwei Sonaten für Violine und obligates Klavier von Johann Sebastian Bach stehen: Die Sonaten in h-moll BWV 1014 in A-Dur BWV 1015.
Es ringen um Deutung: Christina Uherek und Harald Kreuser (Oboe), Christian Eckert und Caroliná von Marschall (Fagott), Thomas Froemer (Kontrabass), Ernst von Marschall (Violine), und Wolfgang Erber (Cembalo und Klavier).